beinhart wie ein soccer

„Ich bin quasi auf dem Fußballplatz geboren. Denn schon mein Großvater, mein Vater und mein Bruder spielten Fußball – was bleibt einem da übrig?“, fragte sich Alexandra Popp, die heute für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga spielt. Die junge Spielerin kickte so lange es ihr möglich war nicht bei den Mädels, sondern bei den Jungs mit. „Die haben mich teilweise ganz schön nass gemacht“, sagt sie und lacht: „Aber auch ich hab es ihnen gezeigt.“ Klar, woher also die erfolgreiche Fußballerin die nötige Spielhärte hat.

Alexandra Popp wurde 2014 zur Fußballerin des Jahres gewählt. Sie ist Stammspielerin in der Frauennationalmannschaft und feiert mit dem VfL Wolfsburg einen Erfolg nach dem anderen. In der Saison 2012/13 gewannen die „Wölfinnen“ als erste deutsche Fußballmannschaft das Triple aus Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

Die hochgeschossene 23jährige Stürmerin mit den blonden Haaren nimmt sich nach dem harten Training Zeit für ein Interview mit mir, stellt sich zum Porträt auf. Ohne Allüren, natürlich und freimütig geht sie auf die Fragen ein. Alexandra Popp lernt Zootierpflegerin – für ein Leben nach der Fußballkariere. „Das ist ein toller Ausgleich zum Sport. Ich wollte unbedingt etwas machen, was mir Freude macht und von dem ich mir vorstellen kann, nach dem Fußball diesen Job weiter zu machen“, erzählt Alexandra Popp.
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Alexandra Popp auf dem Trainingsplatz des VfL Wolfsburg
© Manfred Scharnberg